Ein Salut für Berta

Für das Hausschwein „Berta“ hat das letzte Stündchen geschlagen. Kleinbauer Alois Hirnbeiß wetzt schon das Messer, der Kessel ist geheizt – nur seine Tochter Moni legt gegen diese Untat heftigen Protest ein. Berta ist ihrer Meinung nach keinesfalls eine „gewöhnliche“ Sau, sondern sehr lieb und anhänglich und vor allem überdurchschnittlich intelligent.

Das halbe Dorf freut sich auf das anfallende Schlachtessen, da greift unbeabsichtigt der junge Jäger Toni Schnatterer in das Geschehen ein, was den weiteren Verlauf dramatisch verändert: ein Probeschuss veranlasst Berta zur wilden Flucht. Die Jagd auf das arme Schwein beginnt, man fühlt sich – allen voran die Pfarrhaushälterin Agnes – durch die Amok laufende Berta bedroht, bis diese einen scheinbaren Herztod erliegt.

Nebenbei ist Moni dem Nachbarssohn Peter versprochen, beide kommen jedoch zu dem Schluss, dass die Liebe eigentlich nicht so groß ist, um sich fürs ganze Leben zu verbinden. Der Unglückschütze Toni ist Moni so richtig von Herzen zuwider, und ausgerechnet Peter ist es, der ihr über ihre wahren Gefühle gegenüber diesem „Unmensch“ die Augen öffnet.

Aber bis es am Ende soweit ist, bis zum „Salut für Berta“, geht es in dieser Geschichte um ein wenig dörflichen Alltag, ein wenig Zank und Ärger – und ein wenig Liebe – natürlich noch drunter und drüber!

Autorin: Ulla Kling
Verlag: Theaterverlag Rieder, D-86648 Wemding(Quelle: Theaterverlag Rieder)

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